HONOLULU
Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, üppige Natur: Hawaii kommt der Vorstellung vom Paradies schon ziemlich nah. In Honolulu, der Hauptstadt des Inselreichs, trifft urbanes Flair auf Tropenfeeling und Multikulti. Die Mischung? Einfach unwiderstehlich!
Geträumt, gesucht, gefunden
Das sieht man in einer Großstadt nun auch nicht alle Tage: Geschäftsmänner schlendern in der Mittagspause die Straße hinunter, Richtung Strand, und tragen das Surfbrett dabei so
lässig unter dem Arm wie andere Leute ihre Zeitung. Wenig später liegen sie im Wasser und lauern auf die perfekte Welle.
Aloha Spirit bis zum Sonnenaufgang
Laue Nächte, das Plätschern des Meeres und Menschen, die die Schönheit des Lebens zu feiern wissen.
Hang loose!
Ob traditionsreich oder modern, stilvoll oder schrill, hot oder cool – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Geträumt, gesucht, gefunden
Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, üppige Natur: Hawaii kommt der Vorstellung vom Paradies schon ziemlich nah. In Honolulu, der Hauptstadt des Inselreichs, trifft urbanes Flair auf Tropenfeeling und Multikulti. Die Mischung? Einfach unwiderstehlich!
Das sieht man in einer Großstadt nun auch nicht alle Tage: Geschäftsmänner schlendern in der Mittagspause die Straße hinunter, Richtung Strand, und tragen das Surfbrett dabei so lässig unter dem Arm wie andere Leute ihre Zeitung. Wenig später liegen sie im Wasser und lauern auf die perfekte Welle.
Ältere Paare aus Tampa, Kansas und New Jersey sitzen am Waikiki Beach, tragen knallbunte Hawaiihemden wie einst Tom Selleck, der Privatdetektiv in der Fernsehserie „Magnum“, und schauen den Strandschönheiten beim Sonnenbaden zu. Auf dem International Market Place wartet ein Saftpresser auf Kundschaft, umgeben von Orangen-, Papaya-, Kokosnussbergen, während Polynesierinnen am Stand nebenan T-Shirts und Muschelaschenbecher feilbieten.
Willkommen in Honolulu, Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii im Süden der Insel Oahu. Wer zum ersten Mal nach Honolulu reist, hat den Koffer voller Strandklamotten und den Kopf voller Bilder. Kniereflexartig denkt man an „Meuterei auf der Bounty“, Captain Cook oder die Fernsehserie „Baywatch“, die hier gedreht wurde. Man kann nichts dagegen tun, außer das Kopfkino laufen zu lassen und staunend mit der Wirklichkeit abzugleichen.
WAIKIKI BEACH, HONOLULU
Zum Beispiel in den Vierteln Waikiki und Downtown, wo zahlreiche Bürohochhäuser, Hotelklötzen und Einkaufspassagen in den vergangenen Jahrzehnten hochgezogen wurden, deren ästhetischer Wert durchaus umstritten ist. Oder, und das wiederum schlägt positiv zu Buche, bei einem Ausflug in den Regenwald unterhalb des erloschenen Vulkans Diamond Head. Umgeben von einem Wasserfall, gigantischen Farne, von wilden Orchideen und turmhohen Banyanbäume fühlst du dich fast wie im Paradies. Was in Honolulu sofort ins Auge fällt? Hier leben unheimlich viele schöne Menschen. Die Mischung macht's: Ob polynesisch oder philippinisch, japanisch oder europäisch – die rund 800 000 Einwohner Honolulus haben Vorfahren aus aller Welt. Vielleicht werden sie dir auch deshalb mit großer Offenheit begegnen.
Aloha Spirit bis zum Sonnenaufgang
Laue Nächte, das Plätschern des Meeres und Menschen, die die Schönheit des Lebens zu feiern wissen: Honolulu bietet für Nachtschwärmer beinahe perfekte Bedingungen. Auch die Club-Szene kann mit der in anderen amerikanischen Metropolen mühelos mithalten.
Am Abend zieht es Einheimische und Touristen vor allem nach Downtown. Rund um den Ala Moana Boulevard zeigt sich das Nachtleben von seiner wilden Seite: Go-Go-Girls tanzen leicht bekleidet in den Klubs, davor parken die Luxuskarossen der Reichen und Schönen. Wer abends ausgeht, sollte auf Jeans und Turnschuhe verzichten – die meisten Clubs achten auf eine strenge Kleiderordnung.
Nachdem der angesagte Ocean Club im Jahr 2007 schließen musste, feiert die Party-Location unter dem Namen Oceans 808 eine Wiedergeburt. Die neuen Eigentümer haben den Laden aufgefrischt. Eine Wasserwand, in der Luftblasen aufsteigen, dient als Raumteiler – und Hingucker. Das vorwiegend junge Publikum schmeißt sich in Schale und feiert die Feste, wie sie fallen (500 Ala Moana Blvd.). Ein Hauch von Las Vegas weht durch die Kuhio Avenue, bis morgens um vier Uhr hallen die Rufe der Nachtschwärmer durch die Straßenschluchten.
Mitten im Waikiki Trade Center findest du einen der berühmtesten Nightclubs der Stadt: Zanzabar. „Dance at your own risk“, lautet sein Motto, Go-Go-Tänzerinnen und international bekannte DJs bringen bei HipHop, R&B, House und Club die große Tanzfläche mit der verspiegelten Decke zum Kochen. Um Warteschlangen zu vermeiden, kannst du dich online auf die VIP-Gästeliste setzen lassen (2255 Kuhio Ave., www.zanzabarhawaii.com).
Dieser Club hat fast rund um die Uhr geöffnet: Abends spielen im Lulu's Surf Club am Waikiki Beach Bands, später heizen DJs dem Partyfolk ein, darunter viele Einheimische. Ab 7 Uhr morgens kann man sich hier beim Frühstück von den Strapazen der Nacht erholen – mit Blick auf den Strand und den Krater des Vulkans Diamond Head (2586 Kalakaua Ave., www.luluswaikiki.com).
Hang loose!
In den Zentren von Honolulu reiht sich eine Bar an die andere. Ob traditionsreich oder modern, stilvoll oder schrill, hot oder cool – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und wenn du Lust auf etwas Abwechslung hast, ziehst du einfach weiter.
Nicht nur tagsüber, auch abends treffen sich viele Touristen und Einheimische im Duke's Canoe Club im Outrigger Waikiki Hotel. Benannt wurde das Strandrestaurant mit der Barefoot Bar nach Hawaiis Surfidol Duke Kahanamoku, an den Fotos und Surfboards erinnern. Wer hier einen Cocktail trinkt, kann entspannt aufs Meer schauen, Leute beobachten oder vom süßen Aussteigerleben träumen (2335 Kalakaua Ave., www.dukeswaikiki.com). Auf Klasse statt Folklore setzt das Rum Fire im Sheraton Waikiki. Vorherrschende Farben? Dunkle Holztöne und Bernsteingelb. Der Name der Lounge-Bar deutet es an: Hier hast du die Wahl zwischen rund 100 Rumsorten. Die Cocktails, die Barkeeper Joey Gottesman und Francesco Lafranconi entwickelt haben, zählen zu den besten der Stadt. Atemberaubend ist auch der Blick durch die großen Fenster aufs Meer (2255 Kalakaua Ave., www.rumfirewaikiki.com)
RUM FIRE, HONOLULU
Nicht weit vom Rum Fire entfernt, genauer in der Mai Tai Bar des Royal Hawaiian Hotels, soll in den 1920er Jahren der Mai Tai erfunden worden sein, einer der erfolgreichsten Drinks weltweit. Auf Deutsch bedeutet sein Name „Nicht von dieser Welt“ und so schmeckt er auch. Früher war das Hotel im spanisch-maurischen Stil ein beliebtes Feriendomizil für Hollywoodstars, vor kurzem wurde es aufwendig renoviert (2259 Kalakaua Ave.). Wenn du in Flirtlaune bist, schau am besten in der Pearl Ultralounge im Ala Moana Center vorbei. Das Publikum kleidet sich schick und sexy, bei einem Drink kommst du schnell mit anderen Gästen ins Gespräch. Für die passende musikalische Untermalung sorgen DJs oder Live-Bands (Ho’okipa Terrace, www.pearlhawaii.com).
RUM FIRE, HONOLULU
Die O Lounge beansprucht für sich, den längsten Bartresen der Stadt zu haben. Die Macher kombinieren in den großen Räumen New Yorker Loftstil mit asiatisch angehauchtem Schick und verzichten auf einen strengen Dresscode. Einlass finden Gäste ab 18 und nicht wie üblich ab 23 Jahren, das lockt vor allem junge Leute (1349 Kapiolani Blvd.). Stylisch gibt sich auch der Green Room im Indigo Restaurant. Bei Einheimischen ist die Bar vor allem wegen seines eleganten Ambientes beliebt. Weitere Gründe für einen Besuch: sehr gute Cocktails, Live-Musik und eine entspannte Stimmung (1121 Nu'aunu Ave., www.indigo-hawaii.com).