paris
Der Name ist eine Verheißung: Paris – das klingt nach Schönheit und Akkordeon-Wehmut, nach Abenteuer und Inspiration. Die Seele der Stadt finden Besucher jedoch auch abseits ausgetretener Pfade.
Rendezvous mit einer Legende
„Paris ist ein Fest fürs Leben“, hat Ernest Hemingway einmal gesagt. In der Tat, Frankreichs Hauptstadt ist mit Schönheit und lässiger Lebensart besonders reich gesegnet. An jeder Ecke: ein Déjà-vu, die Bilder der Stadt haben sich fest ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.
Willkommen, bienvenue, welcome
Wenn es Nacht wird, beginnt Paris zu leuchten. Dann erhellen mehr als 100.000 Glühlampen die Champs-Élysées und auch unter den Clubs der Stadt findest du wahre Lichtblicke.
C'est si bon
Man mag es kaum glauben, aber es ist noch nicht lange her, da lag die Pariser Barszene in einem tiefen Schlaf, nach Mitternacht schien fast die ganze Stadt wie ausgestorben. Heute zeigt sich das Nachtleben dafür umso wacher.
Rendezvous mit einer Legende
Der Name ist eine Verheißung: Paris – das klingt nach Schönheit und Akkordeon-Wehmut, nach Abenteuer und Inspiration. Die Seele der Stadt finden Besucher jedoch auch abseits ausgetretener Pfade.
Ein Zauber liegt über der Stadt: Junge Paare schlendern verliebt am Seine-Ufer entlang und küssen sich eng umschlungen unter dem Eiffelturm, elegant gekleidete Damen flanieren über den Prachtboulevard Champs-Élysées zum Arc de Triomphe, während ganze Familien auf dem Rasen des Jardin des Tuileries ihre Decken ausbreiten, um zu picknicken. Ein paar Hundert Meter entfernt lockt die Mona Lisa sanft lächelnd Reisende aus aller Welt in den Louvre. Und über allem thront in Montmartre die Wallfahrtskirche Basilika Sacré-Cœur, auf dem höchsten Hügel der Stadt. Der Blick über Paris? Einfach sensationell!
Eiffelturm, Paris
Natürlich stimmen sie alle, die Klischees von Paris: Ja, die Stadt inspiriert, Liebe liegt in der Luft, die Menschen sind elegant. Ob tagsüber oder nachts, irgendwie scheint das Leben hier immer ein bisschen beschwingter zu sein als anderswo, das Licht heller, der Kopf freier. „Paris ist ein Fest fürs Leben“, hat Ernest Hemingway einmal gesagt. In der Tat, Frankreichs Hauptstadt ist mit Schönheit und lässiger Lebensart besonders reich gesegnet. An jeder Ecke: ein Déjà-vu, die Bilder der Stadt haben sich fest ins kollektive Gedächtnis eingebrannt.
Sacré-Coeur, Paris
Aber das ist nur das eine Paris. Das andere liegt meist nur ein paar Schritte abseits der ausgetretenen Pfade. In Marais zum Beispiel, dem Bohème-Viertel. Oder in St-Germain, wo Paris noch wie eine Kleinstadt wirkt. Oder in Montmartre: Zwischen der Rue des Abbesses und der Rue Lamarck findest du ein Paris aus längst vergangenen Tagen. Ein Paris des bröckelnden Putzes, der alten Lädchen und Programmkinos, der verkannten Künstler und verschlafenen Schönheiten, die am späten Morgen in Flip-Flops und mit einem Baguette unter dem Arm vom Bäcker nach Hause schlendern.
Die Stadt ist am schönsten, wenn du nicht von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzt, sondern dir Zeit nimmst und dich einfach treiben lässt. Dann wirst du ihn spüren, den Zauber von Paris.
Notre Dame, Paris
Willkommen, bienvenue, welcome
Wenn es Nacht wird, beginnt Paris zu leuchten. Dann erhellen mehr als 100.000 Glühlampen die Champs-Élysées, und die Pyramide über dem Eingang zum Louvre strahlt mit dem Arc de Triomphe um die Wette. Auch unter den Clubs der Stadt findest du wahre Lichtblicke.
Chic und stilsicher – so präsentiert sich das Pariser Nachtleben. Einer der besten Clubs der Stadt ist das Nouveau Casino, in dem junge Künstler auftreten. Das progressive Publikum weiß das zu schätzen. Wenn du Lust auf neue Sounds hast, bist du hier richtig (109, Rue Oberkampf, www.nouveaucasino.net). Eine Talentschmiede der alten Schule ist der Club Le Baron, hier trat auch Edith Piaf am Anfang ihrer Karriere auf. Heute besticht die Location durch eine entspannte Atmosphäre, nostalgischen Flair, viel Prominenz und tolle Live-Bands (6, Avenue Marceau, www.clublebaron.com).
Nouveau Casino, Paris
Ein Hauch von Saturday Night Fever weht durch das Bus Palladium. Die Location mit der wohl größten Diskokugel der Stadt war bereits in den 70er Jahren schwer angesagt, auch heute noch pilgert das Partyvolk in die stimmungsvoll ausgeleuchteten Räume. Die Musik reicht von Hip-Hop über Techno bis Jazz, dienstags haben Frauen freien Eintritt (6, Rue Fontaine, www.lebuspalladium.com). Ausgelassen geht es auch im Rex Club zu. Im Keller des Grand Rex Kinos heizen international bekannte DJs den Gästen mit Elektro- und Technosounds ein (5, Boulevard Poissonnière, www.rexclub.com).
Le Baron, Paris
Feucht fröhlich geht es im Le Bains Douches zu. In einer ehemaligen Badeanstalt, die nicht selten für Fotoshootings gebucht wird, treffen sich die Reichen und Schönen; Kate Moss, Sean Combs und Mick Jagger haben hier bereits die Nacht zum Tag gemacht. Hochkarätige DJs wie Bob Sinclair oder Silicon Soul stehen an den Reglern und mischen unwiderstehliche Elektro-, Club- und Jazzsounds (7, Rue du Bourg-l'Abbé, www.lesbainsdouches.net).
Warme Farben, eine monumentale Treppe, Clubsessel und opulente Lüster: Das Barrio Latino in einem alten Möbelhaus von Gustave Eiffel wirkt wie die Kulisse einer Hemingway-Verfilmung. Auf drei Stockwerken bringen Salsa und Samba die Tanzfläche zum Kochen, während Caipirinhas und Mojitos in Strömen fließen (27, Rue du Faulbourg).
Nouveau Casino, Paris
C'est si bon
Man mag es kaum glauben, aber es ist noch nicht lange her, da lag die Pariser Barszene in einem tiefen Schlaf, nach Mitternacht schien fast die ganze Stadt wie ausgestorben. Heute zeigt sich das Nachtleben dafür umso wacher. Wir stellen die besten Bars vor.
Le Fumoir, Paris
Buddha Bar, Paris
Fast nirgendwo kannst du besser flirten als in der Buddha Bar: Im schicken Kolonialambiente feiern attraktive Party-People zu Ethno-Sounds, die von bekannten DJs wie David Visan und Claude Chavall gemixt werden, während eine riesige Buddhastatue das bunte Treiben mit stoischer Ruhe betrachtet. Das Konzept ist so erfolgreich, dass die Buddha Bar inzwischen Ableger in London, Mailand, Dubai und New York hat (8, Rue Boissy d'Anglas, www.buddha-bar.com).
Ein ausladender Tresen in pink-metallic, Perlenvorhänge, dazu moderne Kunst auf Plasmabildschirmen: Die Bound Bar gehört zu den coolsten Läden der Seine-Metropole. Glamrock Chic und House locken vor allem junge Gäste (49 Avenue George V, www.buddha-bar.com). Du hast Lust auf eine Legende? Dann schau mal in Harry's Bar vorbei. 1912 mixte Fernand Petoit hier die erste Bloody Mary, bis heute trifft sich in der Bar vor allem die amerikanische Gemeinde (5, Rue Daunou, www.harrys-bar.fr).
Direkt neben dem Louvre findest du das Le Fumoir, eine Mischung aus Café, Restaurant, Salon de Thé und Cocktailbar. In den schicken Clubsesseln kannst du dich bequem hinlümmeln, in einem der 3000 Bücher aus der hauseigenen Bibliothek schmökern und leckere Drinks genießen (6, Rue Amiral de Coligny, www.lefumoir.com).
„Zurück in die Hotelbar“ – so lautet seit Jahren ein Pariser Trend. Da verwundert es nicht, dass die elegante Bar im Georges V auch unter der Woche oft gut besucht ist. Zwischen Mahagoniwänden und Ledersesseln bekommst du eine Ahnung davon, wie das Leben in der Belle Époque gewesen sein muss. Ob ein Cognac oder ein klassischer Cocktail: Bei der Wahl des Getränks kannst du hier kaum etwas falsch machen (31, Avenue George V, www.fourseasons.com/paris/).
Buddha Bar, Paris
Auf den Spuren Hemingways wandelst du in der nach ihm benannten Hemingway Bar im Hôtel Ritz, die einst eine beliebte Anlaufstelle für den amerikanischen Schriftsteller war. Leise perlt das Piano, dezent schummert das Licht – dieser Ort ist ideal für ein Rendezvous, das so nur in Paris stattfinden kann (15, Place Vendôme, www.ritzparis.com).
Harry's Bar, Paris